Vereinsabend mit Dr. Voß un siene Dreihorgel

OZ-Medienhaus, Richard-Wagner-Str. 1A 18055 Rostock

Lang hemm´ wi dorup täuft, dat de Orgelspäler Dr. Voß bi uns an´n Vereinsabend siene Orgel dreiht. Hei keem mit sienen Schwager Klaus un bröchte ´ne mechansche Handorgel un ´ne elektronsche Orgel mit. Hei leggte ok glieks los un hett unsen Vörsitter gor nich för de Begrüßung tau Wuurt kamen laten. Wi hemm´ nu dacht, dat wi väl Musik hüren un ok ein bäten mitsingen künnten, dat wier aewer nich so. Hei vertellte uns väl Interessantet ut de Geschicht von de Orgel un de Orgelspälers. Disse Orgeln wieren de Vörgängers von de Karkenorgeln. 1756 sallten, tau´n "Lobe von dem Allerhöchsten", Dreihorgeln in de Karkgemeinden upstellt warden. Dormit wullt man den Mangel an Organisten utglieken. De Orgelspälers hemm´ dat dunnemals nich licht hatt.Twüschendörch spälten de Beid doch noch ein poor Leeder up de Orgeln. `Ne Moritat ut dat Middelöller, ein Leed von Mozart, ein Karkenleed un "Oh mein Papa", dor hemm´ all mitsungen un de Akteure träd´ten as Clowns up.

De Orgelspälers würden mit Blaumen un ein Dankeschön verafschied´t.

Nu würd dat ierst lustig. Dat geef ja ok Glühwien un dor würd ok düchtig taulangt. Wilhelm Münchow un Marco Höster vertellten noch ein Riemel un denn hett Hans-Jürgen Schulze siene Gitarr nahmen un uns sihr gaut ünnerholl´n. Tauierst mit besinnliche Leeder passig tau de Wintertiet un denn würd dat lustig. Ok uns Uwe Süssmilch wier nich mihr tau holl´n. 

Dat wier ein schöner un kommodiger Abend. As wi ut dat OZ-Gebäud rutkeemen, wier de Wihnachtsmarkt noch in´n vullen Gang un de välen Lichter hemm´ uns "heimlücht´t".

Fotos: Hermann Peters, Hartmut Christoph

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